Crypto Trader warnt erneut vor Krypto-Handelsplattformen

Belgische Finanzaufsichtsbehörde FSMA warnt erneut vor Krypto-Handelsplattformen
RICK D. 5. SEPTEMBER 2018 | 21:00 UHR

Die belgische Financial Services and Markets Authority (FSMA) hat eine zweite Warnung an die Öffentlichkeit wegen Betrugs an Kryptowährungsbörsen herausgegeben.

FSMA: Anzahl der betrügerischen Kryptofirmen, die sich an Belgier wenden, wächst.

Neue Warnung von Crypto Trader

In einer neuen Warnung an die Verbraucher hat der FSMA seine Liste der betrügerischen digitalen Währungsbörsen und verwandter Unternehmen aktualisiert. Die aktualisierte Nachricht der Regulierungsbehörde folgt auf eine Reihe Crypto Trader neuer Beschwerden von Verbrauchern.

Die Regulierungsbehörde erwähnt, dass Betrüger Kryptowährungen verwenden, um „Verbraucher zu betrügen“. Die Unternehmen, die von der Finanzaufsicht als betrügerisch eingestuft werden, wurden zu einer wachsenden Zahl von betrügerischen Unternehmen hinzugefügt.

Die von der Behörde zur Verfügung gestellte Liste umfasst Unternehmen, die Finanzdienstleistungen in oder aus Belgien anbieten, die den geltenden Rechtsvorschriften nicht entsprechen, sowie Unternehmen, die schwerwiegende Beweise für Anlagebetrug vorlegen.

Die Liste selbst wird von einer weiteren Warnung Crypto Trader an potenzielle Kryptowährungsinvestoren begleitet. Darin heißt es, dass die enthaltenen Namen keineswegs die einzigen Unternehmen in dem Raum sind, die illegal arbeiten. Es sind einfach diejenigen, die der Regulierungsbehörde zur Kenntnis gebracht wurden.

Der FSMA ermutigt diejenigen, die Zweifel an der Legitimität einer Plattform haben, sich mit ihnen über ihre Anliegen in Verbindung zu setzen.

Zusammen mit den Aktualisierungen der Liste hat der FSMA eine neue Erklärung zu der von den Regulierungsbehörden im Februar vorgelegten abgegeben. Die Warnung lautet:

„Kryptowährungen sind der Hype des Jahres. Betrüger sind sich dessen bewusst und versuchen, Kunden online durch gefälschte Kryptowährungen und riesige Gewinne zu gewinnen. Das Einzige, was sie tatsächlich tun, ist jedoch, das Geld der Kunden zu nehmen und zu verschwinden. Es ist so einfach wie das.“

Die vorherige Erklärung der Aufsichtsbehörde enthält eine ähnliche Warnung wie die heute veröffentlichte sowie ein ausführliches Zeugnis von jemandem, der von den fragwürdigen Operationen eines betrügerischen Kryptowährungsunternehmens betroffen ist.

Ähnliche Warnungen wurden inzwischen von mehreren Finanzaufsichtsbehörden auf der ganzen Welt ausgesprochen. Unter diesen waren chinesische, britische und französische Regulierungsbehörden bestrebt, Vorsicht walten zu lassen, wenn es um die Behauptungen von Fintech-Start-ups ging, die versuchen, naive Investoren dazu zu bringen, sich mit betrügerischen Mitteln von ihrem Geld zu trennen.

Andererseits haben die Finanzaufsichtsbehörden sowohl in den USA als auch in der Schweiz begonnen, hart gegen Unternehmen vorzugehen, die versuchen, das Summen um den digitalen Währungsraum auszunutzen.